Audi quattro, Briefmarke zu 1,45 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Klassische deutsche Automobile"  

Artikelnummer: 151104793

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 1,45 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Großbriefen bis 500 g national.

Entwurf:
Thomas Serres, Hattingen
Motiv:
Audi quattro, Baujahr 1989
© Unternehmensarchiv der AUDI AG
Wert:
1,45 EUR
Format PWz:
Breite: 44,20 mm; Höhe: 26,20 mm
Format Zehnerbogen:
Breite: 115,00 mm; Höhe: 158,00 mm
Anordnung PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
Anordnung EAN-Code:
Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
Druckerei:
Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Bedruckstoff und Druckverfahren:
Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
Ausgabetag:
01. März 2018

 

Details zum Motiv

Die zündende Idee für die quattro-Technologie hatte Versuchsleiter Jörg Bensinger, als im Winter 1976/77 die neusten Audi-Modelle im tief verschneiten Norden Europas erprobt werden sollten. Die Limousinen hatten unter den vorherrschenden Bedingungen schwer zu kämpfen, wohingegen das allradbetriebene Begleitfahrzeug, der nur 75 PS-starke Geländewagen VW Iltis, auftrumpfen konnte. Daraufhin gewann Bensinger Ferdinand Piëch, den damaligen Vorstand der Fahrzeugentwicklungsabteilung und späteren Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, für die Herstellung eines Prototyps mit Fünfzylinder-Turbomotor und Allradantrieb auf Basis des Audi 80.

Bei dessen erster Bewährungsprobe 1978 überzeugte der Prototyp auf ganzer Linie: Die verschneite, steile Steigung der Turracher Höhe in Österreich meisterte er ohne Probleme - und zwar auf Sommerreifen. Auf dem Genfer Autosalon 1980 wurde der sogenannte Ur-quattro der Öffentlichkeit präsentiert und als Sensation gefeiert. Das Besondere war nicht der Allradantrieb selbst, sondern der erstmalige Einsatz einer Hohlwelle im Getriebe. Über diese floss die Kraft sowohl an die Vorder- als auch an die Hinterachse. So konnten Spannungen in den Kurven gelöst werden, was für mehr Stabilität sorgte. Außerdem war der Antrieb leicht, kompakt und effizient, sodass er die Fertigung in großen Serien und vor allem sportlicher Pkw ermöglichte.

Das Coupé beschleunigte bei 200 PS in nur 7,1 Sekunden auf Tempo 100. Diese Eigenschaften bescherten ihm ab 1981 internationale Rallye-Siege und eine zunehmende Popularität. Obwohl bis zum Produktionsende 1991 gerade einmal 11.452 Exemplare gefertigt wurden, ist der Ur-quattro der am längsten gebaute Serienwagen der Audi-Geschichte. Doch das legendäre quattro-Prinzip beschränkte sich nicht auf die Urversion und seine ihm zur Seite gestellten Varianten. Die 1983 gegründete Tochtergesellschaft quattro GmbH stattete immer mehr Audi-Fahrzeuge mit dem stetig verfeinerten permanenten Allradantrieb aus.

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