125 Jahre erster Gleitflug Otto Lilienthal, Briefmarke zu 1,45 €, 10er-Bogen

nassklebend  

Artikelnummer: 151104734

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Details zur Marke
Nassklebende Briefmarken zu je 1,45 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von nationalen Großbriefen bis 500 g.

Größe der Einzelmarke: 33,00 x 39,00 mm.
Das Motiv dieses Sonderpostwertzeichens ist von Prof. Henning aus Wagenbreth entworfen worden.
Motiv: Absprung zum Gleitflug

Erstausgabetag: 07. Juli 2016
Details zum Motiv
Es war ein Spektakel ohnegleichen. Jeden Sonntag erhob sich der Flugpionier Otto Lilienthal (1848-1896) vor den Toren Berlins von einem Sprunghügel aus in die Lüfte. Die Berliner strömten mit Kind und Kegel herbei. Getragen von den großen weißen Flügeln seines Flugapparats glitt Lilienthal über die Köpfe der Zuschauer. Dazu erzeugte der Wind in den Spanndrähten des Gleiters ein fremdartig pfeifendes Geräusch. Nach der Landung brandete Beifall auf. Lilienthal schrieb Luftfahrtgeschichte. 1891 begann er seine Flugversuche im brandenburgischen Derwitz.

Bevor er aber mit seinem Hängegleiter den Hügel hinabrannte, hatte der in Anklam (Vorpommern) geborene Ingenieur gründlich die Natur studiert. 1889 erschien sein Werk "Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst". Darin beschrieb er die Bedeutung des Auftriebs von Tragflügeln und ihrer Profile. Lilienthal hat damit die physikalischen Grundlagen der Fliegerei zu Papier gebracht. Ohne ihn wäre der erste gesteuerte Motorflug der Gebrüder Wright im Jahr 1903 kaum denkbar.

Durch Vor- und Rückschwingen der Beine steuerte Lilienthal den Anstellwinkel und damit die Fluggeschwindigkeit. Die Lenkung besorgte er durch Gewichtsverlagerung nach links und rechts. Lilienthals Körper war gewissermaßen der Steuerknüppel. Mehrere Male stieg er auch über seine Ausgangshöhe hinaus auf. Lilienthal gilt als Begründer der modernen Luftfahrt. Er war zudem der erste Mensch, der im Fluge fotografiert wurde. 1896, nach über 2000 Gleitflügen, verunglückte Lilienthal bei einem seiner Probeflüge tödlich.

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