75. Geburtstag Pina Bausch, Briefmarke zu 0,85 €, 10er-Bogen

nassklebend  

Artikelnummer: 151104695

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 85 ct im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Kompaktbriefen bis 50 g.
Größe der Einzelmarke: 44,20 x 26,20 mm.

Das Motiv dieses Sonderpostwertzeichens ist von Professor Dieter Ziegenfeuter aus Dortmund entworfen worden.
Motiv: Portrait Pina Bausch, Foto: © Wilfried Krüger Wuppertal

Erstausgabetag: 01. Juli 2015.

Details zum Motiv

"Pina - Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren!" So heißt der Titel des 2011 erschienenen Dokumentarfilms von Wim Wenders. Eine Liebeserklärung an eine der bedeutendsten Choreografinnen unserer Zeit: Pina Bausch (1940-2009). Mit ihrem "Tanztheater Wuppertal" hat sie die Welt der Bewegung neu entdeckt. Und sie hat den Tanz aus sich heraus erneuert wie keine andere Künstlerin ihrer Zeit.

"Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt", sagte Pina Bausch 1973 anlässlich ihrer Ernennung zur Leiterin des Wuppertaler Balletts. Bald darauf benannte sie das Haus in "Tanztheater Wuppertal" um. Denn die Ausdrucksformen des klassischen Balletts genügten der gebürtigen Solingerin nicht. Stattdessen verband sie in ihren Choreografien Elemente des klassischen Tanzes mit neuen Genres wie Performance, Pantomime, Schauspiel und Gesang. Das Ergebnis war eine neue Kunstgattung - das Tanztheater.

In den kommenden Jahrzehnten entwickelte Pina Bausch mit ihrem Ensemble mehr als 40 Bühnenwerke. Darunter Erfolge wie "Komm tanz mit mir" (1977), "Kontakthof" (1978), "Nelken" (1982) oder "Vollmond" (2006). Gastspiele machten das Wuppertaler Tanztheater in der ganzen Welt bekannt. Hingegen zeigte sich das deutsche Publikum angesichts der "überbordenden Phantasie" der Stücke zunächst reserviert. Erst als Anfang der 1980er-Jahre der Weltruhm in die Heimat zurückspülte, wich die teils scharfe Kritik einer allgemeinen Begeisterung. Heute gilt Pina Bausch als Revolutionärin des Tanzes. Sie habe den Tanz "aus der Sklaverei der Schönheit befreit". Oder wie Wim Wenders sagte: "Erst durch Pinas Stücke habe ich sehen gelernt, welcher Schatz unseren Körpern innewohnt, sich ohne Worte mitzuteilen, und wie viele Geschichten erzählt werden können, ohne dass ein Satz gesagt wird."



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