"ALMA Observatorium", Briefmarke zu 1,45 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Astrophysik"  

Artikelnummer: 151104821

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 1,45 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Großbriefen bis 500 g national.

Entwurf:
Thomas Steinacker, Bonn
Motiv:
ALMA-Observatorium
© ESO/C.Malin
Wert:
1,45 EUR
Format PWz:
Breite: 44,20 mm; Höhe: 26,20 mm
Format Zehnerbogen:
Breite: 115,00 mm; Höhe: 158,00 mm
Anordnung PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
Anordnung EAN-Code:
Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
Druckerei:
Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH
Bedruckstoff und Druckverfahren:
Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
Ausgabetag:
18. Dezember 2018

 

Details zum Motiv

Auf der Chajnantor-Hochebene in Chile befindet sich in 5000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel das Radioteleskop-Observatorium ALMA. In der hoch gelegenen südamerikanischen Wüste haben die dort arbeitenden Wissenschaftler mit dauernder Trockenheit, geringen Luftströmen und minimaler Luftverschmutzung unübertroffene Beobachtungsbedingungen. ALMA steht für "Atacama Large Millimeter/submillimeter Array", also "Anordnung für den Millimeter-/Submillimeterbereich in der Atacama-Wüste". Betreiber des derzeit größten astrophysikalischen Projekts auf der Erde ist die Europäische Südsternwarte (ESO) zusammen mit Partnern aus den USA, Japan und dem Gastgeberland.

Das 2013 eingeweihte Observatorium ermöglicht einen Blick auf Sterne, die im sichtbaren Licht nicht zu sehen und von kosmischen Gas- und Staubwolken verdeckt sind. Wellenlängenbereiche, zu denen Radiowellen, Ultraviolett- oder Röntgenlicht gehören, enthalten wichtige Informationen über die Vorgänge im Kosmos. Obwohl ALMA nur einen Teil aller Galaxien beobachten kann, sind die bisher vorliegenden Bilder die besten Ergebnisse, die jemals im Submillimeterbereich gemacht wurden. Der Teleskopverbund übertrifft mit einem zehnmal besseren Auflösungsvermögen sogar das Hubble-Weltraumteleskop. Die 66 Präzisionsantennen mit sieben bzw. zwölf Metern Durchmesser arbeiten zusammen wie ein einziges Beobachtungsgerät.

Die Astronomen beobachten sowohl Sterne und Planeten in der Nähe unseres Sonnensystems als auch die ältesten und fernsten Galaxien im Zustand von vor etwa 10 Milliarden Jahren. ALMA wird in der Zukunft helfen, wichtige Fragen bei der Erforschung von Dunkler Materie und Dunkler Energie zu beantworten. Bisher konnten in einer protoplanetaren Staubscheibe bereits große Mengen von Molekülen gefunden werden, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff zusammengesetzt sind. Diese organischen Moleküle sind die Grundlage für mögliche lebensfreundliche Atmosphären und die Existenz von Wasser auf Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.