Iltis, Briefmarke zu 0,85 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Tierkinder"  

Artikelnummer: 151104752

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Details zur Marke
Nassklebende Briefmarken zu je 85 ct im 10er-Bogen, geeignet zur Frankierung von Kompaktbriefen bis 50 g.

Größe der Einzelmarke: 44,20 x 26,20 mm.
Diese Briefmarke ist ein Sonderpostwertzeichen aus der Serie "Tierkinder".
Das Motiv ist von Nicole Elsenbach aus Hückeswagen und Frank Fienbork aus Utting entworfen worden.
Motiv: "Iltis" Zwei Jungtiere des Mustela putoris © Stephan Morris/shutterstock.com

Erstausgabetag: 01. März 2017.
Details zum Motiv

Der Europäische Iltis (Mustela putorius), der im größten Teil Eurasiens beheimatet ist, jagt als nachtaktiver Erdmarder vorwiegend auf dem Boden. Seine Lebensräume sind offene Waldränder, Felder und Wiesen, aber auch Scheunen und Ställe. Die Kopfrumpflänge des Männchens beträgt etwa 40 Zentimeter, die Schwanzlänge 13 bis 19 Zentimeter, Weibchen sind deutlich kürzer und auch leichter. Die Brunstzeit fällt in die Monate März bis Juni. Nach sechs Wochen Tragzeit kommen in leeren Kaninchenbauten oder selbst gegrabenen Höhlen durchschnittlich drei bis sieben Junge zur Welt. Sie sind drei bis sieben Zentimeter lang und haben ein weißes Fell. Die Mutter leckt sie ab und bedeckt sie auf einem Heu- und Moosbett mit ihrem Körper.

Die kleinen Iltisse sind gleich sehr lebhaft und lassen eine Art "Nestgezwitscher" vernehmen. Schon nach drei Wochen verzehren sie das von der Mutter mitgebrachte Fleisch und öffnen nach einer weiteren Woche die Augen. In der Folge beginnen sie zusehends, ihren Bewegungsdrang auch außerhalb des Nestes auszuleben. Langsam werden sie "iltisfarben", das heißt über dem gelblichen Unterfell färbt sich das Oberfell dunkelbraun bis schwarz. Wenn die Mutter die Kinder bei ihren Ausflügen ums Nest wieder einsammelt, packt sie die Jungen am Nacken, die dann in "Tragschlaffe" verfallen. Bald ist die Mutter aber mit den Rückholaktionen überfordert und die Jungen tollen in dauerndem Spiel umher und balgen sich um das Futter.

Nach drei Monaten hat der Nachwuchs das Gewicht der Eltern erreicht und die Familie löst sich auf. Nun begeben sich die Jungiltisse allein auf die Jagd nach Fröschen, Kröten, Fischen, Nagetieren, Vögeln und Eiern. Die Beutetiere werden durch Nackenbiss getötet. Ihrerseits sind Iltisse Beutetiere von Fuchs, Wolf, Wildkatze und Greifvögeln. In freier Natur erreichen Iltisse ein Alter von etwa sechs Jahren. Was seinen Schutzstatus angeht, befindet sich der Iltis in Deutschland auf der Vorwarnliste. Akut ist sein Bestand hierzulande nicht gefährdet.

 

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