Hans Theo Baumann: Glasgefäße Gruppe, Briefmarke zu 1,45 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Design aus Deutschland: Lifestyle"  

Artikelnummer: 151104744

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 1,45 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von nationalen Großbriefen bis 500 g.

Größe der Einzelmarke: 33,00 x 39,00 mm.
Diese Briefmarke ist ein Sonderpostwertzeichen aus der Serie "Design aus Deutschland: Lifestyle".
Das Motiv dieses Sonderpostwertzeichens ist von Sibylle Haase und Professor Fritz Haase aus Bremen entworfen worden.
Motiv: Hans Theo Baumann: Glasgefäße Gruppe © Die Neue Sammlung - The Design Museum; Foto: A. Laurenzo

Erstausgabetag: 08. Dezember 2016.

 

Details zum Motiv

Seine große Meisterschaft im Umgang mit Glas bewies der Designer Hans Theo Baumann (1924-2016) zu Beginn der 1960er-Jahre mit Arbeiten für die Firma Gralglas. Inspiriert durch moderne Stile aus Skandinavien schuf er Glasgefäße von klarer Funktionalität, dekorloser Sachlichkeit und hoher Qualität. Nur die unterschiedlichen Farben waren ein kleines Zugeständnis an den Geschmack. Insgesamt strahlte Baumanns Design jedoch Zeitlosigkeit aus. Baumanns Entwürfe gehörten nicht nur bald zu den Design-Klassikern der noch jungen Bundesrepublik. Sie prägten auch maßgeblich das Bild des deutschen Designs im Ausland.

Der Werkstoff Glas faszinierte Hans Theo Baumann ein Leben lang. Er kam in Basel als Sohn eines Glasmalers zur Welt. Während des Studiums an der Basler Kunstgewerbeschule unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er in der Werkstatt des Schweizer Glasmalers Otto Staiger (1894-1967). Bereits in den 1950er-Jahren experimentierte Baumann in der Glashütte Waldsassen. International bekannt wurde er 1953 mit der Gestaltung von Fenstern und Glaswänden für die von Egon Eiermann (1904-1970) entworfene Matthäuskirche in Pforzheim. 1955 eröffnete Baumann ein eigenes Studio in seinem Wohnort Schopfheim am Südrand des Schwarzwalds.

Für Hans Theo Baumann, der 1959 den Verband Deutscher Industriedesigner mitbegründete, stand stets die Funktionalität eines Gegenstands im Mittelpunkt. Seine Entwürfe - vor allem Geschirr, Gläser und Besteck - sind vertrautes Inventar in zahlreichen deutschen Haushalten. Einige Porzellanarbeiten Baumanns, etwa für die namhaften Hersteller Rosenthal und Hutschenreuther, avancierten zu echten Klassikern. So war das Kaffee-Service "Berlin" (1970) für Rosenthal ein absoluter Verkaufsschlager. Legendär sind auch das stapelbare Bordgeschirr für die Deutsche Lufthansa und das Service "Brasilia" (1975), das er für Arzberg entwarf. Ausgezeichnet wurde Baumann unter anderem mit der Medaille d'Or Zagreb und dem Internationalen Preis von Spanien (Valencia).

 

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