Luigi Colani: Schlaufenstuhl magenta, Briefmarke zu 0,70 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Design aus Deutschland: Möbel"  

Artikelnummer: 151104743

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 70 ct im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Standardbriefen bis 20 g.

Größe der Einzelmarke: 33,00 x 39,00 mm.
Diese Briefmarke ist ein Sonderpostwertzeichen aus der Serie "Design aus Deutschland: Möbel".
Das Motiv dieses Sonderpostwertzeichens ist von Sibylle Haase und Professor Fritz Haase aus Bremen entworfen worden.
Motiv: Luigi Colani: Schlaufenstuhl magenta © Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln.

Erstausgabetag: 08. Dezember 2016.

 

Details zum Motiv

Sein Schöpfer bezeichnete ihn als den "kompliziertesten zur Zeit gefertigten Stuhl": 1968 gelang Luigi Colani mit dem Schlaufenstuhl für den Hersteller COR ein Aufsehen erregendes und elegantes Beispiel eines Designs, das sich mit geschwungenen Linien an der Natur orientierte und die Grenzen des technisch Machbaren auslotete. Der 78 Zentimeter hohe Stuhl besteht aus fiberglasverstärktem Polyester und wurde aus einem Guss geformt. Die Sitzschale balanciert auf einem Bein mit tellerförmiger Fußplatte. Wegen des hohen Produktionsaufwandes wurden nur rund zehn Exemplare des Stuhls in verschiedenen Farben hergestellt.

Luigi Colani kam 1928 in Berlin als Sohn eines Italo-Schweizers und einer polnischen Mutter zur Welt. Ein Studium an der Berliner Hochschule der Künste brach Colani ab und wechselte an die Pariser Sorbonne, wo er Vorlesungen über Aerodynamik hörte. 1953 arbeitete er im Bereich Materialforschung für den kalifornischen Flugzeughersteller McDonnell-Douglas. Als Colani bereits ein Jahr später aus den USA nach Europa zurückkehrte, brachte er eine Vorliebe für stromlinienförmige Designs mit - und für Kunststoff als Baumaterial. In Europa entwickelte er preisgekrönte Karosserien für die Automobilhersteller Alfa Romeo, Fiat und Volkswagen. Mit organischer Formensprache wollte Luigi Colani sämtliche Lebensbereiche "biodynamisch" umgestalten - von Fahrzeugen über Einrichtungsgegenstände und Lifestyle-Produkte bis hin zu Elektronikgeräten.

Sein Selbstverständnis als "Übersetzer der Natur" erläuterte das Enfant terrible des deutschen Designs 1971 in dem Buch "Ylem". Vom Funktionalismus des deutschen Nachkriegsdesigns distanzierte sich Luigi Colani entschieden. Immerhin gelangen ihm mit diesem Ansatz einige Produkterfolge - wie das Teeservice "Drop" (1972) für Rosenthal oder die ergonomische Canon-Spiegelreflexkamera T90 (1986). Die meisten Arbeiten, die Colani ab 1972 in der von ihm gegründeten "Designfactory" entwarf, blieben aber Prototypen.

 

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