Jean Baptiste Oudry - Pfefferfresser, Jungfern- u. Haubenkranich, Briefmarke zu 0,70 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Schätze aus deutschen Musseen"  

Artikelnummer: 151104747

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 70 ct im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Standardbriefen bis 20 g.

Größe der Einzelmarke: 39,00 x 33,00 mm.
Diese Briefmarke ist ein Sonderpostwertzeichen aus der Serie "Schätze aus deutschen Museen".
Das Motiv dieses Sonderpostwertzeichens ist von Stefan Klein und Olaf Neumann aus Iserlohn entworfen worden.
Motiv: Gemälde "Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich" © Staatliches Museum Schwerin/Ludwigslust/Güstrow.

Erstausgabetag: 02. Januar 2017.

 

Details zum Motiv

Hier wird tüchtig um die Wette gebalzt: In seinem Gemälde "Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich" aus dem Jahr 1745 setzte der französische Hofmaler Jean-Baptiste Oudry (1686-1755) den eitlen Schönheitswettbewerb dreier gefiederter Kontrahenten perfekt in Szene. Der Meister des exotischen Tierporträts versteht sich dabei nicht nur auf das virtuose Spiel mit Farbe und Licht. Experten bescheinigen ihm auch einen subtilen und nuancierten Umgang mit seinen "Modellen", der diesen schon fast menschliche Züge angedeihen lässt. An der Schwelle vom Rokoko zur Zeit der Aufklärung sprach man in der Kunst auch Tieren eine Seele zu.

Oudry, einer der bedeutenden Maler seiner Zeit und eine angesehene Persönlichkeit im kulturellen Leben von Paris, studierte intensiv das Verhalten der Tiere in der Natur. Als Hofmaler von Ludwig XV. spezialisierte er sich auf dramatische Jagdszenen, die zu den Lieblingsthemen des Königs zählten. Berühmt ist vor allem seine zoologisch genaue Darstellung der exotischen Tiere in der königlichen Menagerie - insbesondere das lebensgroße Bild der indischen Nashorndame "Clara". Rund 25 Jahre arbeitete Oudry für den französischen Hof und machte sich in ganz Europa einen Namen. Bis zu seinem Tod schuf er rund 1000 Gemälde und 3000 Zeichnungen.

Das eindrucksvolle Gemälde von Clara wurde 1749 im Pariser Salon gezeigt und 1750 von Herzog Christian Ludwig II. von Mecklenburg-Schwerin zusammen mit einer ganzen Serie von Menagerie-Gemälden erworben. Rund 56 Zeichnungen des gefeierten Hofmalers gingen in den Besitz des Schweriner Hofes über, so dass bis heute in Mecklenburg-Vorpommern eine geschlossene Kollektion von Oudrys Werken beheimatet ist. Mit 34 Gemälden - darunter auch "Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich" - und etwa 40 Handzeichnungen besitzt Schwerin die weltgrößte Sammlung des französischen Tiermalers. Die Menagerie-Gemälde sind 2016 vom Staatlichen Museum Schwerin ins Barockschloss Ludwigslust, 35 Kilometer südlich der Landeshauptstadt, umgezogen.

 

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