Legendäre Olympiamomente - "Wo ist Behle", Briefmarke zu 0,85 + 0,40 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Für den Sport"  

Artikelnummer: 151400014

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 0,85 EUR mit je 0,40 EUR Zuschlag im 10er-Bogen, geeignet zur Ergänzung verschiedener Freimachungsstufen.

Entwurf:
Professor Armin Lindauer, Mannheim
Motiv:
"Wo ist Behle" (Olympische Winterspiele Lake Placid 1980)
Wert:
0,85 + 0,40 EUR Zuschlag
Format PWz:
Breite: 44,2 mm; Höhe: 26,2 mm
Format Zehnerbogen:
Breite: 115,00 mm; Höhe: 158,00 mm
Anordnung PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
Anordnung EAN-Code:
Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
Druckerei:
Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Bedruckstoff und Druckverfahren:
Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
Ausgabetag:
02. Mai 2019

 

Details zum Motiv

Die Olympischen Winterspiele 1980 fanden vom 13. bis 24. Februar in Lake Placid im US-Bundesstaat New York statt. Der Start zum 15-Kilometer-Langlauf der Männer, der vor allem ein Wettkampf zwischen den Favoriten aus Nordeuropa und der Sowjetunion sein sollte, erfolgte bereits früh um 9 Uhr. ZDF-Reporter Bruno Moravetz (1921-2013), der von 1952 bis 1992 von allen Olympischen Winterspielen berichtete, kommentierte das Geschehen.

Einer von fünf deutschen Startern an diesem Tag war der erst 19-jährige Jochen Behle aus Willingen im Hochsauerland. Mit der Startnummer 40 ins Rennen gegangen, stürmte der Nachwuchslangläufer bei der 5-Kilometer-Marke an die Spitze des Feldes. Moravetz' Assistentin Magdalena Müller zeigte ihrem Chef den überraschenden Zwischenstand auf dem Monitor. Doch Behle erschien auf keinem der bewegten Bilder, keine Kamera fing ihn ein. Die US-amerikanische Fernsehstation zeigte weiterhin vor allem ihre eigenen Landsleute im Winterwald. Moravetz erzählte später über die Situation: "Da bin ich ausgeflippt [...] und ich habe angefangen, Behle zu suchen." Er kommentierte ärgerlich weiter: "Wer glaubt denn das? Da müsste man jetzt Behle sehen. Ja, haben die was gegen Behle?" Fast schon verzweifelt rief Moravetz nach aktuellen Aufnahmen des überraschend Führenden und stellte immer wieder die besorgte Frage: "Wo ist Behle?"

Dessen zwischenzeitliche Bestzeit bei fünf Kilometern wurde später nur noch von drei Favoriten übertroffen: Jozef Luszczek aus Polen, Juha Mieto aus Finnland und Thomas Wassberg aus Schweden. Aber auch weitere Zeiten, geschweige denn Bilder des an diesem Tag fantastischen Behle wurden nicht eingeblendet. Am Ende erreichte der Willinger als bester Westeuropäer einen vorher nicht erwarteten zwölften Platz. Das Rennen ging auch aus einem anderen Grund in die Sportgeschichte ein: Den Olympiasieger Wassberg trennte nur eine Hundertstelsekunde vom Zweiten Mieto - der Internationale Skiverband schaffte daraufhin die Messung in Hundertsteln ab.

 

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