Leuchtturm Wangerooge, Briefmarke zu 0,70 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Leuchttürme"  

Artikelnummer: 151104804

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 0,70 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Standardbriefen bis 20 g national.

Entwurf:
Professor Johannes Graf, Dortmund
Motiv:
Leuchtturm Wangerooge
Foto: © Reinhard Scheiblich, Norderstedt
Wert:
0,70 EUR
Format PWz:
Breite: 35,00 mm; Höhe: 35,00 mm
Format Zehnerbogen:
Breite: 210,00 mm; Höhe: 105,00 mm
Anordnung PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander
Anordnung EAN-Code:
Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
Druckerei:
Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Bedruckstoff und Druckverfahren:
Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
Ausgabetag:
07. Juni 2018

 

Details zum Motiv

Neuer Leuchtturm Wangerooge: Breite: 53°47,405' N, Länge: 7°51,431' O

Wangerooge, die östlichste der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln, wurde immer wieder von verheerenden Sturmfluten heimgesucht. Im Westen riss das Wasser Land fort und im Osten wurde Sand angespült. So wanderte die Insel immer weiter ostwärts. Als Landmarken verwendete Kirchtürme verschwanden ebenso im Wasser wie ein im 18. Jahrhundert errichteter 10 Meter hoher Steinturm. Einem 1830 im Westen der Insel errichteten 23 Meter hohen massiven Turm erging es nicht besser. Bei mehreren Unwettern schwer in Mitleidenschaft gezogen, stürzte er 1859 ein.

Im Jahr 1856 begann der Bau des 30 Meter hohen Leuchtturms auf dem damaligen Ostteil der Insel - der heutigen Inselmitte! Der mit Drehlinsenfeuer und elektrischer Bogenlampe ausgestattete Steinturm wurde 1927 auf 39 Meter erhöht und mit einer neuen Laterne versehen. 1969 wurde dessen Feuer gelöscht und darin ein Museum eingerichtet. Die Besucher können von der Galerie aus die gesamte Insel überblicken und bei guter Sicht sogar das 43 Kilometer entfernte Helgoland erspähen. Bereits im Herbst 1966 begann an der Nordwestküste Wangerooges der Bau seines Nachfolgers. Dessen Errichtung war durch den Ausbau des Jade-Fahrwassers notwendig geworden.

Am 7. November 1969 nahm der neue Leuchtturm seinen Betrieb auf. Er erhielt eine Fassade aus roten und weißen Keramikfliesen, die jedoch 1982 durch eine Verkleidung aus Aluminium ersetzt wurde. Sein achteckiger Sockel steht auf 24 Pfählen mit 13 Metern Länge. Der kombinierte Leucht- und Radarturm dient als See-, Leit- und Warnfeuer bei der Ansteuerung von Außenjade und Außenweser sowie der Verkehrssicherung in diesem Bereich. Das Leitfeuer mit einer Tragweite von 23 Seemeilen und das Warnfeuer für die Bezeichnung der Buhne H sind jeweils feste Feuer im auskragenden Betriebsgeschoss. 1979 kam noch eine Radaranlage auf dem Betriebsgeschoss hinzu. Die Optik des sich 67 Meter über Normalnull befindenden Stahlbetonturms wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven aus ferngesteuert.