Pilze - Maronen-Röhrling, Briefmarke zu 1,45 + 0,55 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Für die Jugend"  

Artikelnummer: 151300009

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 1,45 EUR mit je 0,55 EUR Zuschlag im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Großbriefen bis 500 g, sowie zur Ergänzung von internationalen Freimachungsstufen.

Entwurf:
Sibylle Haase und Prof. Fritz Haase
Motiv:
Maronen-Röhrling
Wert:
1,45 + 0,55 EUR Zuschlag
Format PWz:
Breite: 34,89 mm; Höhe: 34,89 mm
Format Zehnerbogen:
Breite: 209,00 mm; Höhe: 104,00 mm
Anordnung PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander
Anordnung EAN-Code:
Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
Druckerei:
Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Bedruckstoff und Druckverfahren:
Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
Ausgabetag:
09. August 2018

 

Details zum Motiv

Im Spätsommer, wenn die Pilzsaison beginnt, begeben sich scharenweise Sammler auf die Suche nach den Delikatessen des Waldes. Immer wieder kommt es dabei zu Verwechslungen, die schwerwiegende Folgen haben können - im besten und häufigsten Fall leidet lediglich das Geschmackserlebnis. Unschwer zu erkennen und in Deutschland ohne giftigen Doppelgänger ist der Maronen-Röhrling (Imleria badia). Kurz vor der Hauptsaison 2018 macht der beliebte Speisepilz als Motiv eines Sonderpostwertzeichens im Rahmen der Serie "Für die Jugend" auf sich aufmerksam.

Der Maronen-Röhrling kommt vorrangig im Moos oder Gras bodensaurer Nadelwälder vor, besonders in Symbiose mit Fichten und Kiefern. Wie alle Mykorrhiza-Pilze kann er nicht gezüchtet werden, da es bislang kein Substrat gibt, das den natürlichen Lebensbedingungen entspricht. Ihm sehr ähnlich ist der Steinpilz, von dem er unter anderem am längs gefaserten hell- bis rotbraunen Stiel zu unterscheiden ist. Noch einprägsamer ist die Druckprobe: Die hellgelben Röhren auf der schwammigen Unterseite reagieren mit einer Blaufärbung, die dem Steinpilz völlig fehlt. Der Hut ist halbkugelig bis flach gewölbt und von dunkelbrauner Farbe, die an Esskastanien erinnert. Im Volksmund wird der Pilz daher einfach nur Marone genannt.

In feuchten Sommern sprießt er bereits im Juni aus dem Boden, gewöhnlich ab Mitte September bis zum ersten Frost im November. Die ausschließlich für den privaten Gebrauch gesammelten Pilze riechen obstartig und schmecken herrlich nussig mit zart säuerlicher Note. Vor einem übermäßigen Verzehr wird insbesondere in Südbayern allerdings gewarnt. Grund ist der braune Farbstoff in der Huthaut, der nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 auch heute noch mit radioaktivem Cäsium 137 belastet sei. Statistisch gesehen ist das Gesundheitsrisiko jedoch äußerst gering. Wer verunsichert ist, kann die Haut einfach abziehen und dem Genuss des köstlichen Pilzes steht nichts im Wege. Immerhin ist der Maronen-Röhrling Speisepilz des Jahres 2016.


 
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