Schwarzes Loch / Quasar, Briefmarke zu 1,10 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Astrophysik"  

Artikelnummer: 151104850

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 1,10 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung Standardbriefen Europa und Welt bis 20 g.

Entwurf:
Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Motiv:
Serie Astrophysik "Schwarzes Loch / Quasar"
Wert:
1,10 EUR
Format PWz:
Breite: 44,20 mm; Höhe: 26,20 mm
Format Zehnerbogen:
Breite: 115,00 mm; Höhe: 158,00 mm
Anordnung PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
Anordnung EAN-Code:
Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
Druckerei:
Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Bedruckstoff und Druckverfahren:
Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
Ausgabetag:
01. Juli 2019

 

Details zum Motiv

Die leuchtkräftigsten Himmelskörper, die man bisher entdeckt hat, sind Quasare. Beobachter können die mehrere Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernten und aus der frühesten Zeit des Universums stammenden Strahlungsquellen nur als Lichtpunkte wahrnehmen. Quasare sind keine Sterne, sondern aktive Zentren von Galaxien, von denen wir merkliche Strahlung im Bereich der Radiowellen auffangen. Daher haben sie auch ihren Namen: Er bedeutet so viel wie "quasi-stellare Radioquellen", also sternenähnliche Objekte.

Lange Zeit kannte niemand den Ursprungsort der von den Quasaren ausgesendeten riesigen Energiemengen. Astrophysiker nehmen an, dass sie aus supermassereichen Schwarzen Löchern in deren Zentren stammen. Weil Quasare enorme Mengen Materie in sich einsaugen und dabei Energie in Form von Strahlung abgeben, besitzen sie diese hohe Leuchtkraft. Schwarze Löcher gibt es nach aktuellen Studien inmitten jeder Galaxie, doch die der Quasare sind bis zu tausendmal massiver als jenes im Zentrum unserer Milchstraße. Für die Physiker überraschend war, dass solche Giganten offenbar schon weniger als eine Milliarde Jahre nach dem Urknall existierten. Sie müssen also außerordentlich schnell gewachsen sein. Unklarheit besteht immer noch in der Frage, wie und warum sich so gewaltige Schwarze Löcher bilden konnten.

Quasare wurden Ende der 1950er-Jahre in Himmelsdurchmusterungen bei Radiowellenlängen entdeckt. Doch die nur punktförmigen "Sterne" waren für ihre immense Entfernung viel zu hell. 1963 erkannte der niederländische Physiker Maarten Schmidt per Spektralanalyse, dass es sich bei dem Objekt 3C 273 nicht um einen gewöhnlichen Stern handeln könne. Den Beweis für die Existenz von Quasaren lieferte schließlich das Weltraumteleskop Hubble: Es fotografierte 1996 erstmals deren Wirtsgalaxien. Der hellste bekannte Quasar ist SMSS J2157-3602. In dessen Zentrum soll sich ein Schwarzes Loch mit 20 Milliarden Sonnenmassen befinden, das alle zwei Tage Materie mit der Masse unserer Sonne verschlingt.

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