Bayerischer Wald, Briefmarke zu 0,85 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Wildes Deutschland"  

Artikelnummer: 151104711

8,50 €

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Details zur Marke
Nassklebende Briefmarken zu je 85 ct im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Kompaktbriefen bis 50 g.

Größe der Einzelmarke: 44,20 x 26,20 mm.
Das Motiv dieses Sonderpostwertzeichens ist von Prof. Dieter Ziegenfeuter aus Dortmund entworfen worden.
Motiv: Blick vom großen Arber, ©Foto: Norbert Rosing, Naturfotografie

Erstausgabetag: 02. Januar 2016.
Details zum Motiv
Gibt es in Mitteleuropa einen Urwald? Es gibt ihn. Im "Nationalpark Bayerischer Wald". Der Bayerische Wald, zu dem der Nationalpark gehört, gilt als eines der letzten Reservate wilder, ursprünglicher Natur auf unserem Kontinent. Das "Grüne Dach Europas" wird er genannt. Naturfreunde preisen seine unendlichen Wälder. Und seine Abgeschiedenheit. Zusammen mit dem tschechischen Böhmerwald bildet der Bayerische Wald die größte zusammenhängende Waldlandschaft Mitteleuropas.

Die ca. 6000 Quadratkilometer große Ferienregion liegt in Südostbayern, im Dreiländereck von Bayern, Österreich und Tschechien. Beliebte Ausflugsziele sind u.a. die Burg Weißenstein bei Regen, der "Baumwipfelpfad" oder die Dreiflüssestadt Passau. Allein den "Nationalpark Bayerischer Wald" besuchen pro Jahr rund 800.000 Gäste. Mit seinen 242 Quadratkilometern ist er der größte Waldnationalpark Deutschlands. Hier geht der Wald seinen eigenen Weg. Der Mensch lässt es zu. Borkenkäfer, Schneebruch, Totholz - alles ist Teil der Wildnis. Mehr als 300 Kilometer markierte Wanderpfade, 200 Kilometer Radwege und rund 80 Kilometer Skiloipen erschließen die vielfältige Natur. Hier leben Luchse in freier Wildbahn. Auch Wölfe wurden schon gesichtet. Sogar ein wilder Elch verirrte sich 2015 erstmals in die Region.

"Sag niemals, dass etwas schön ist, bevor du nicht den Bayerischen Wald gesehen hast", schwärmte der Schriftsteller Adalbert Stifter (1805-1868). Der erste Reiseführer über den Bayerischen Wald erschien 1846. Der bayerische König Maximilian II. stellte bei einem Besuch im Jahr 1852 erstaunt fest: "Ich habe nicht gewusst, dass mein Bayern-Land so schön ist!" Touristisch entdeckt wurde die Region jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute zählt der Bayerische Wald zu den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands.

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