Perspektivwechsel, Briefmarke zu 0,80 €, 10er-Bogen

nassklebend, aus der Serie "Optische Täuschung"  

Artikelnummer: 151104858

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Details zur Marke

Nassklebende Briefmarken zu je 0,80 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Standardbriefen bis 20 g national.

Entwurf:
Thomas Steinacker, Bonn
Motiv:
Perspektivwechsel: © VectoriX/shutterstock.com
Wert:
0,80 EUR
Format PWz:
Breite: 39,00 mm; Höhe: 33,00 mm
Format Zehnerbogen:
Breite: 104 mm; Höhe: 191 mm
Anordnung PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
Anordnung EAN-Code:
Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
Druckerei:
Giesecke & Devrient GmbH Leipzig
Bedruckstoff und Druckverfahren:
Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
Ausgabetag:
10. Oktober 2019

 

Details zum Motiv

Das Postwertzeichen "Perspektivwechsel" zeigt eine unmögliche Figur. Optische Täuschungen dieser Kategorie sind grafisch zweidimensionale Gebilde, die vom visuellen System als dreidimensionale Objekte interpretiert werden. Dabei erkennt der Betrachter, wie bei der abgebildeten Würfelkonstruktion, eine auf den ersten Blick geometrisch korrekte Figur. Längeres Hinschauen führt jedoch zu der Einsicht, dass dieser Würfel physisch nicht existieren kann. Das Faszinierende an dieser Art der optischen Täuschung ist, dass der ursprüngliche Eindruck eines dreidimensionalen Objekts auch nach dem Erkennen der körperhaften Unmöglichkeit erhalten bleibt.

Der falsche erste Eindruck einer korrekten geometrischen Figur entsteht aus Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung: Man erfasst Objekte und Szenen nicht über einen einzelnen fixen Punkt, sondern über mehrere rasch hintereinander ablaufende Augenbewegungen. Auf den ersten Blick scheint der Würfel normal. Weil man ihn aber nicht sofort im Ganzen erfassen kann, schaut man ihn in Etappen an und dabei zeigt sich, dass etwas nicht stimmt. Hier sind es die eingearbeiteten falschen Perspektiven, die verhindern, dass ein kohärentes Bild eines Würfels entsteht.

Unmögliche Figuren sind nur in der zweidimensionalen Welt von Bildern möglich. Der schwedische Grafiker Oscar Reutersvärd gilt als der erste, der sie in die Kunst eingeführt hat. Er wird bisweilen als "Vater der unmöglichen Figur" bezeichnet, obwohl es deutlich ältere Beispiele gibt, die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammen. Auf Reutersvärd geht jedoch eine der bekanntesten unmöglichen Figuren zurück, das Penrose-Dreieck (auch "Tribar" genannt), und er war ein Vorläufer des niederländischen Malers M. C. Escher, der zahlreiche unmögliche Figuren geschaffen hat. Während Escher bewohnte Welten um unmögliche Objekte herum baute, bestehen Reutersvärds unmögliche Figuren überwiegend aus rein geometrischen Konstrukten.

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