Spitzenklöppeln, Briefmarke zu 2,90 €, 10er-Bogen
nassklebend, aus der Serie "Immaterielles Kulturerbe"
Artikelnummer: 151105601
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Nassklebende Briefmarken zu je 2,90 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Maxibriefen bis 1.000 g innerhalb Deutschlands. Laufzeit Brief national: Zustellung in der Regel am übernächsten Werktag nach Einlieferung. Laufzeiten für Brief International sind länderspezifisch und können in einer Filiale der Deutschen Post erfragt oder unter deutschepost.de/brief-international abgerufen werden.
- Entwurf:
- Daniela Burger, Berlin
- Motiv:
- Geklöppelte Decke und eine Auswahl typischer Arbeitsutensilien
Vorlage Klöppeldecke © Sammlung Museum ehem. Klöppelschule Tiefenbach
Foto: Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx, Cham - Wert:
- 2,90 EUR
- Format PWZ:
- Breite: 46,40 mm; Höhe: 34,60 mm
- Format Zehnerbogen:
- Breite: 112,80 mm; Höhe: 193,00 mm
- Anordnung PWZ:
- 2 PWZ nebeneinander, 5 PWZ untereinander
- Anordnung EAN-Code:
- Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
- Druckerei:
- Bundesdruckerei GmbH, Berlin
- Bedruckstoff und Druckverfahren:
- Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
- Ausgabetag:
- 01. Oktober 2026
Herstellerinformationen
- Name des Herstellers:
- Deutsche Post AG
- Postalische Adresse:
- Charles-de-Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn
- E-Mail-Kontakt:
- info-postbrands@deutschepost.de
- Herstellernummer:
- 4050357026297
Die Sonderpostwertzeichen-Serie "Immaterielles Kulturerbe" stellt in unregelmäßigen Abständen lebendige Traditionen vor, die von Menschen aktiv praktiziert und von Generation zu Generation weitergegeben werden, wie es etwa bei Handwerkstechniken oder Handarbeitskünsten sowie bei Bräuchen und anderen Ausdrucksformen der Fall ist, und die von der UNESCO als immaterielles kulturelles Erbe anerkannt wurden. Zu jenen besonders gewürdigten Traditionen gehört seit 2016 auch das Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald. Hier hatte jene Textiltechnik, bei der mithilfe gedrechselter spindelförmiger Spulen, den sogenannten Klöppeln, Garnfäden durch systematisches Kreuzen und Drehen zu kunstvollen Mustern und Geweben verflochten werden, einen prägenden Einfluss auf die Wirtschafts-, Kultur- und Sozialgeschichte.
In vielen Regionen Deutschlands wie dem Oberpfälzer Wald oder dem Erzgebirge wird das Spitzenklöppeln heute zwar kaum noch zu Erwerbszwecken, sondern lediglich zur Freude und als Hobby ausgeführt, es gilt jedoch als lebendiger Ausdruck und wesentlicher Bestandteil lokaler Identität.