Eva Mamlok (1918-1944), Briefmarke zu 0,95 €, 10er-Bogen
nassklebend, aus der Serie "Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"
Artikelnummer: 151105584
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Nassklebende Briefmarken zu je 0,95 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Standardbriefen bis 20 g sowie von Postkarten national. Laufzeit Brief national: Zustellung in der Regel am übernächsten Werktag nach Einlieferung. Laufzeiten für Brief International sind länderspezifisch und können in einer Filiale der Deutschen Post erfragt oder unter deutschepost.de/brief-international abgerufen werden.
- Entwurf:
- Prof. Daniela Haufe und Prof. Detlef Fiedler (Cyan), Berlin
- Motiv:
- Porträt Eva Mamlok (95 Cent) Foto: © Wolfgang Kaleck
- Wert:
- 0,95 EUR
- Format PWZ:
- Breite: 55,00 mm; Höhe: 30,00 mm
- Format Zehnerbogen:
- Breite: 130,00 mm; Höhe: 170,00 mm
- Anordnung PWZ:
- 2 PWZ nebeneinander, 5 PWZ untereinander
- Anordnung EAN-Code:
- Auf allen vier Randstücken der schmalen Markenbogenseite wird ein EAN-Code platziert. Die betreffenden Randstücke bleiben weiß.
- Druckerei:
- Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH, Leipzig
- Bedruckstoff und Druckverfahren:
- Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II; Mehrfarben-Offsetdruck
- Ausgabetag:
- 07. Mai 2026
Herstellerinformationen
- Name des Herstellers:
- Deutsche Post AG
- Postalische Adresse:
- Charles-de-Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn
- E-Mail-Kontakt:
- info-postbrands@deutschepost.de
- Herstellernummer:
- 4050357026068
Die dritte Briefmarke der Sonderpostwertzeichen-Serie "Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" zeigt die jüdische Widerstandskämpferin Eva Mamlok, die sich schon als Jugendliche mit lebensgefährlichen Protestaktionen gegen das NS-Regime stellte und von 1934 bis 1935 im Frauenkonzentrationslager Moringen inhaftiert war. Später wurde sie aufgrund weiterer antifaschistischer Akte, etwa dem Verteilen von Flugblättern und verbotener Literatur sowie dem Aufmalen von Parolen auf Hauswände, zunächst in das Ghetto in Riga deportiert, dann in das Konzentrationslager Riga-Kaiserwald und später in das vierunddreißig Kilometer östlich von Danzig gelegene Konzentrationslager Stutthof, wo sie Ende Dezember 1944 gestorben ist.
Um Eva Mamlok zu ehren und an ihren Mut inmitten von Ausgrenzung, Gewalt und Terror zu erinnern, wurde im Oktober 2011 an ihrem früheren Wohnort in der Neuenburger Straße im Berliner Stadtteil Kreuzberg ein Stolperstein verlegt. Zudem setzt sich eine Initiative dafür ein, den ebenfalls in Kreuzberg liegenden Blücherplatz in Eva-Mamlok-Platz umzubenennen.